Sicheres Passwort erstellen: Generator mit Stärke-Test

Passwort-Generator mit Stärke-Test

Erstelle dir hier direkt ein sicheres Passwort — ohne Anmeldung, ohne Upload, kostenlos. Wähle Länge und Zeichentypen, klicke auf „Passwort generieren” und prüfe sofort, wie stark dein Passwort ist.










Stärke-Test: Noch kein Passwort geprüft

Entropie: – Bit · Generiere ein Passwort, um die Stärke zu sehen.

🔒 Privatsphäre: Dein Passwort wird nur auf deinem eigenen Gerät erzeugt und verlässt es nie — ohne Upload, ohne Server, ohne Speicherung. Nach dem Schließen der Seite ist es weg. Darum: Kopiere es direkt in deinen Passwort-Manager.

Warum ein gutes Passwort heute wichtiger ist als je zuvor

Ich muss ehrlich sein: Lange Zeit war mein Passwort-System ein einziges Chaos — ein Lieblingswort, ein Geburtsjahr dahinter, vielleicht noch ein Ausrufezeichen, fertig. Erst als ich mich damit beschäftigt habe, wie Passwörter eigentlich geknackt werden, wurde mir klar, wie dünn dieser Schutz war: Moderne Rechner probieren in Sekunden Millionen von Kombinationen aus, und geleakte Passwortlisten aus Datenlecks werden überall ausprobiert.

Genau hier setzt dieser Generator an. Du stellst Länge und Zeichentypen ein, klickst auf einen Button und bekommst sofort ein Passwort, das nach echten Zufallsprinzipien erzeugt wurde — plus eine ehrliche Einschätzung, wie stark es ist. Und das alles direkt hier auf der Seite, ohne dass irgendetwas deinen Browser verlässt.

In diesem Ratgeber erkläre ich dir, wie du das Tool benutzt, was ein Passwort wirklich sicher macht und welche Fehler du vermeiden solltest.

Anleitung: So benutzt du den Passwort-Generator

Das Tool ist absichtlich einfach gehalten. Du brauchst keine Anmeldung und keine Vorkenntnisse — so geht es:

  1. Länge wählen: Stelle über den Schieberegler oder das Zahlenfeld ein, wie lang dein Passwort sein soll. Ich empfehle mindestens 16 Zeichen, für besonders wichtige Konten gern 20 oder mehr. Der Regler geht von 8 bis 64 Zeichen.
  2. Zeichentypen auswählen: Aktiviere Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Je mehr Zeichentypen aktiv sind, desto größer wird der mögliche Zeichenraum — und desto schwerer wird das Raten.
  3. Ähnliche Zeichen ausschließen (optional): Wenn du das Passwort auch einmal abtippen musst, aktiviere diese Option. Dann fallen leicht verwechselbare Zeichen wie die Null, der große Buchstabe O oder die kleine Eins weg.
  4. Generieren: Klicke auf „Passwort generieren". Das Tool erzeugt sofort eine neue, zufällige Zeichenfolge und zeigt dir im Stärke-Test, ob sie schwach, mittel oder stark ist.
  5. Kopieren und speichern: Klicke auf „Kopieren" und lege das Passwort direkt in deinem Passwort-Manager ab. Speichere es nicht in einer unverschlüsselten Notiz oder in einer normalen Textdatei.

Ein Tipp aus der Praxis: Generiere für jedes Konto ein eigenes Passwort. Wird ein Dienst einmal gehackt, bleibt der Schaden dann auf dieses eine Konto begrenzt.

Was ein Passwort wirklich sicher macht

Viele denken bei „sicher" zuerst an Sonderzeichen. Die helfen, aber sie sind nicht der wichtigste Faktor. Entscheidend ist die Kombination aus vier Punkten:

1. Länge schlägt alles

Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht die möglichen Kombinationen. Ein Passwort mit 8 Zeichen ist heute oft schnell zu knacken, eines mit 16 oder 20 Zeichen dagegen praktisch nicht mehr mit roher Gewalt. Darum ist Länge meine erste Empfehlung.

2. Zeichenvielfalt vergrößert den Suchraum

Bei nur Kleinbuchstaben hat ein Angreifer nur 26 Möglichkeiten pro Stelle. Mit Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen sind es schnell über 70. Der Stärke-Test oben zeigt dir das als Entropie in Bit: Je höher der Wert, desto größer der Suchraum.

3. Echter Zufall statt Muster

Menschen sind schlecht darin, zufällig zu sein: Wir wählen Wörter, die wir mögen, oder hängen ein Jahr an — Muster, die Angreifer gezielt testen. Dieser Generator nutzt dagegen den kryptografisch sicheren Zufall deines Browsers und erzeugt Zeichenfolgen ohne erkennbares Muster.

4. Einzigartigkeit und ein zweiter Faktor

Selbst das stärkste Passwort hilft wenig, wenn du es für zehn Dienste benutzt. Nutze für jeden Dienst ein eigenes Passwort und aktiviere, wo möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung — dann reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr aus.

Ein Passwort-Manager nimmt dir die Merkarbeit ab: Du merkst dir ein einziges, sehr starkes Hauptpasswort — den Rest speichert der Manager verschlüsselt für dich.

Schwach oder stark? Beispiele zum Vergleich

Damit du ein Gefühl dafür bekommst, worauf es ankommt, hier ein paar illustrative Muster — bewusst keine echten Passwörter zum Nachnutzen, sondern Typen, die du wiedererkennen solltest:

  • Schwach: Ein kurzes Wort aus dem Wörterbuch, kombiniert mit einer Jahreszahl und einem Ausrufezeichen. Solche Muster stehen in jeder Angreifer-Wörterliste ganz oben.
  • Schwach: Der Name eines Haustiers, eines Kindes oder eines Lieblingsvereins, vielleicht mit vertauschten Buchstaben. Persönliche Informationen sind oft öffentlich herauszufinden.
  • Mittel: Eine längere, aber vorhersehbare Wortkombination mit ein paar Ziffern. Besser als die ersten Beispiele, aber immer noch angreifbar, wenn die Wörter geläufig sind.
  • Stark: Eine lange, zufällig erzeugte Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen ohne erkennbares Wort oder Muster — genau das, was der Generator oben für dich erzeugt.

Faustregel: Wenn du dein Passwort leicht auswendig aufsagen kannst, ist es wahrscheinlich zu vorhersehbar.

Was du mit deinem neuen Passwort auf keinen Fall tun solltest

  • Teile es niemals per E-Mail, Messenger oder am Telefon mit — auch nicht mit jemandem, der sich als Support-Mitarbeiter ausgibt. Seriöse Anbieter fragen nie nach deinem Passwort.
  • Speichere es nicht im Browser als ungeschützte Notiz, in einer Tabelle oder auf einem Zettel am Arbeitsplatz.
  • Verwende es nicht für mehrere Konten gleichzeitig, auch wenn es bequem wäre.
  • Ändere es sofort, wenn du den Verdacht hast, dass ein Dienst gehackt wurde oder du es versehentlich irgendwo eingegeben hast.

Wenn du gern mit Texten arbeitest, hilft dir unser anderes kostenloses Browser-Tool weiter: Wörter zählen online: Text einfügen & sofort Ergebnis — ebenfalls lokal im Browser, ohne Upload und ohne Anmeldung.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie lang sollte ein sicheres Passwort sein?

Als Untergrenze empfehle ich 16 Zeichen, für E-Mail, Banking und andere wichtige Konten gern 20 Zeichen oder mehr. Mit einem Passwort-Manager merkst du dir die Länge gar nicht — der Generator oben geht bis 64 Zeichen, falls du das Maximum ausschöpfen willst.

Ist ein Passwort mit Sonderzeichen automatisch sicher?

Nein, nicht automatisch. Sonderzeichen vergrößern den Zeichenraum, aber ein kurzes Passwort bleibt auch mit Sonderzeichen schwach. Länge, Vielfalt und Zufall müssen zusammenkommen — genau das prüft der Stärke-Test über die Entropie.

Was bedeutet die Entropie-Anzeige im Stärke-Test?

Die Entropie in Bit beschreibt, wie groß der Suchraum deines Passworts ist. Sie berechnet sich aus der Länge mal der Anzahl möglicher Zeichen pro Stelle. Grob gesagt: Unter 40 Bit ist schwach, zwischen 40 und 80 Bit ist mittel, darüber ist stark. Ein längeres Passwort mit vielen Zeichentypen erreicht schnell hohe Werte.

Ist der Generator wirklich sicher, wenn er auf einer Webseite läuft?

Ja — und zwar gerade deshalb, weil er komplett lokal arbeitet. Der Zufall kommt aus der kryptografisch sicheren Zufallsfunktion deines Browsers, nicht aus einer einfachen Zufallsfunktion, und das erzeugte Passwort wird an keinen Server geschickt, nicht gespeichert und nicht protokolliert. Das ist der Vorteil einer reinen Browser-Lösung: Was deinen Rechner nie verlässt, kann unterwegs auch nicht abgefangen werden.

Muss ich mein Passwort regelmäßig ändern?

Früher galt: alle paar Monate wechseln. Heute empfehlen Experten eher: Ändere ein Passwort sofort, wenn es in einem Datenleck aufgetaucht ist — und nutze ansonsten lange, einzigartige Passwörter.

Was ist besser: Ein langes Passwort oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Beides zusammen ist am besten, aber wenn ich mich entscheiden müsste, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung der größere Sicherheitsgewinn. Sie schützt dich auch dann, wenn dein Passwort einmal gestohlen wurde. Aktiviere sie deshalb überall dort, wo sie angeboten wird.

Fazit: Sicher muss nicht kompliziert sein

Ein sicheres Passwort zu erstellen, dauert mit dem richtigen Werkzeug keine Minute: Länge einstellen, Zeichentypen wählen, generieren, im Passwort-Manager speichern — fertig. Der Rest ist Gewohnheit: ein eigenes Passwort pro Dienst, Zwei-Faktor-Authentifizierung wo möglich, keine Weitergabe an Dritte.

Probier den Generator oben gleich aus und ersetze heute noch dein schwächstes Passwort — am besten das für dein E-Mail-Postfach, denn darüber lassen sich oft viele andere Konten zurücksetzen.

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